Fahrplan für die Weihnachtsbäckerei

Bei so einem Wetter kann man es kaum glauben das in 5 Wochen Weihnachten sein soll. Eigentlich hatte ich mich ja auf einen kalten Winter eingestellt. Und weil ich ja so eine Verfrorene bin, habe ich mich in meinem Urlaub in Amsterdam beim Klamotten shoppen winterlich eingekleidet.

Dort habe ich einen wunderschönen bordeaux/ schwarzen Wollpullover und schwarze Stiefel mit wollig warmen Innenfutter gekauft… nur um ein paar Dinge mal zu nennen. Den Pullover wollte ich schon ein paar mal anziehen… oder besser gesagt ich hab versucht ihn anzubehalten… aber es war einfach zu heiß in dem Teil. Auch meine Stiefel kamen noch nicht richtig zum Einsatz. Zwar habe ich sie auch schon getragen… aber nach ner zeitlang wird es einfach zu heiß an den Füßen…

Vor allem komme ich mir albern vor wenn ich Winterstiefel mit dickem Fell trage und mir nur junge Frauen mit Sommersneakers und Ballerinas entgegenkommen. So habe ich jetzt meine Sommer- und leichten Herbstklamotten wieder aus dem Schrank gezogen 😉

Meckern möchte ich über das Wetter nicht. Im Gegenteil. Ich freu mich 🙂 Ich kann mich nicht erinnern ob wir hier in Deutschland jemals einen schöneren und wärmeren November hatten wie dieses Jahr.

Ein wenig Gedanken mache ich mir aber über Weihnachten. Ob es bei sooo warmen Temperaturen dieses Jahr weiße Weihnachten geben wird? Ich glaube eher nicht. Ich kanns mir mal um Himmels Willen nicht vorstellen. Ob man bei so einem Wetter überhaupt in Weihnachtsstimmung kommt? Und ob man überhaupt Lust bekommt auf Stollen, Plätzchen und Lebkuchen…?

Naja… ich jedenfalls möchte nächste Woche mal Anfangen Christstollen und Apfelbrot zu backen…. mmmh. Hier habe ich noch etwas für euch… nämlich… meinen…

 

Fahrplan für die Weihnachtsbäckerei

4 Wochen vorher: Stollen und Früchtebrot (Gewürze sollen durchziehen, um ihr Aroma voll zu entfalten)

4-3 Wochen vorher: gewürztes Gebäck aus Rührteig (sollen gut durchziehen) wie Honigkuchen, Printen, Pfeffernüsse, Rührteig- Gebäck mit oder ohne Gewürze z.B. Spritzgebäck (schmecken sowohl frisch als auch noch nach 4 Wochen), ungefülltes Knetteiggebäck z.B. Schwarz/Weiß Gebäck, Springerle

3 Wochen vorher: Pralinen & Konfekt ohne Ei

2 Wochen vorher: Gefülltes & feuchtes Gebäck z.B. Zimtsterne, Elisenlebkuchen,

1-2 Wochen vorher: Makronen & Eiweißgebäck

5-7 Tage vorher: Pralinen & Konfekt mit Ei

3-4 Tage vorher: gefüllte Rührteig- Gebäcke, wie z.B. Buttergebäck, Vanillekipferl, Heidesand

2-3 Tage vorher: Adventstorten z.B. mit Zimt, Nüssen und Zitronat. (Gewürze sollen durchziehen. Kühl aufbewahren)

1-2 Tage vorher: Torten, Cremetörtchen, Muffins, Brownies und Kuchen (Kühl aufbewahren)

 

Wichtig… die Aufbewahrung:

Nach dem Backen die Plätzchen gut auskühlen und die Verzierungen fest werden lassen. Am besten bewahrt man jede Plätzchensorte getrennt in fest schließenden Dosen auf. Damit sie nicht die Aromen der anderen Plätzchen aufnehmen. Außerdem sollte trockenes und saftiges Gebäck nicht vermischt werden,  damit die einen nicht weich und die anderen nicht trocken werden. Stollen und Früchtebrot in Alu- oder Frischhaltefolie gewickelt kühl und trocken lagern.

Natürlich sind dies alles nur Richtlinien. Denn die ersten Plätzchen werden ja sowieso meist in der Adventszeit weggenascht. Also dann…

 

Frohes Backen 🙂

 

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