Schokoladenkuchen mit Lavendelcreme

Ja, ihr habt richtig gelesen… eine Creme mit echten Lavendelblüten.

Den meisten ist Lavendel als Aroma in der Kosmetik bekannt, als wirksame Heilpflanze, als kleines Duftdöschen… das schlechte Gerüche beseitigen soll oder um den Motten im Kleiderschrank an den Kragen zu gehen. Aber vor allem in Frankreich… aber auch in Italien und in Spanien kommt kein Gewürzregal ohne Lavendel aus. Es ist unverzichtbar und gehört zum Standardkräutervorrat einfach dazu.

Anders ist es bei uns. Zwar wird Lavendel als Gewürz lavender-1117275_1280immer bekannter. Man könnte langsam sogar glauben, das es mittlerweile „in“ ist… vor allem für Genießer kommt Lavendel in der Küche zum Einsatz. Man kann ganze Menüs aus Lavendel zaubern. Doch nicht jeder traut sich an dieses ausgefallene Gewürz ran.

Obwohl Lavendel sich perfekt für die Küche, vor allem für alles Süße wie Kuchen, Kekse, Pudding, Cremes und Eis eignet. Man sollte ihn aber sparsam verwenden. Da die ätherischen Öle schnell zu dominant schmecken können.

Doch wie schmeckt Lavendel?

Der Geschmack erinnert an Rosmarin und ist leicht herb-bitter. Der blumige Geruch… kombiniert mit dem leicht herb-bitteren Geschmack ergibt ein ganz neues außergewöhnliches Aroma.

Aber woher bekommt man getrocknete Lavendelblüten?

Ja, vor diesem Problem stand ich auch. Ein Teeladen fand sich keiner in meiner näheren Umgebung und übers Internet zu bestellen wahr mir einfach zuzüglich mit den Versandkosten einfach zu teuer. Wo sollte ich also getrocknete Lavendelblüten herbekommen?!

In verschiedenen Kaufhäusern habe ich schon geschaut… aber meine Suche war vergebens. Ich beauftragte meinen Freund… er solle die Augen aufhalten. Und da geschah es… gestern als er Nachhause kam hatte er… tatsächlich… eine Dose getrocknete Lavenbdelblüten dabei. „Wo hast du die denn gefunden“, fragte ich neugierig. Und er meinte: „Im Bioladen!“. Na toll… da hätte ich ja auch mal früher drauf kommen können. Übrigens in Reformhäusern bekommt man sie auch. Aber darauf achten, dass sie zum Kochen und Backen geeignet sind 😉

Wo kommt den der Lavendel überhaupt her?

Bereits die alten Römer hatten Lavendel im Gepäck, wenn sie auf Eroberungszüge gingen. Denn schon damals war bekannt, dass die Pflanze die Nerven beruhigt, den Schlaf fördert und bei Wunden eine antiseptische Wirkung hat. Lavendel (Lavendula officinalis) heißt nicht umsonst auch „Nervenkräutlein“. Bei uns kennt man die vielseitige Pflanze erst seit dem 11. Jahrhundert.  Mönche haben sie aus dem südlichen Frankreich mitgebracht und bei sich in den Klostergärten angebaut.

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Aber eigentlich sollte es heute nicht der Lavendel im Vordergrund stehen… sondern der Schokoladenkuchen. Denn wer hätte es gedacht?

Heute ist der
„Tag des Schokoladenkuchens“.

Mmmmhhh… was macht uns Frauen glücklicher als zart schmelzende Schokolade die im Munde zergeht oder wie Ursula Kohaupt schon sagte:

Schokolade ist Glück, das man essen kann.

Also habt ihr Lust mal was völlig Neues auszuprobieren. Dann hab ich hier nun für euch mein Rezept für eine Form mit ∅24cm:

Für den Mürbteig

250g Mehl
2 Pack Vanillezucker
1 Prise Salz
125g Butter
1 Eigelb

  • Aus den Zutaten einen glatten Mürbteig kneten. (Am Anfang sieht alles etwas bröselig aus, aber nicht aufgeben… immer kräftig weiter kneten. Irgendwann hat man einen schönen klumpen Teig.)
  • Den Teig ausrollen
  • In die gefettete Form legen, Rand etwa 3-4cm hochziehen
  • In den Teig mit einer Gabel Löcher stupfen, dass es keine Blasen gibt
  • Bei 190°C etwa 20-25min backen
  • Abkühlen lassen

 Das Leben ist wie Schokolade, die man Stück für Stück genießen und sich langsam auf der Zunge zergehen lassen soll. (Nina Sandmann)

Schokocreme

300g Zartbitterschokolade (Tafelschokolade)
125g Sahne
100g Butter
125g Schmand

  •  Zartbitterschokolade in kleine Stücke brechen
  • Sahne und Butter aufkochen
  • Zartbitterschokolade einrühren
  • Vom Herd nehmen. Schmand dazu geben und verrühren
  • Die Creme auf den Mürbteig geben und 2h kalt stellen

Schöne Erinnerungen sind wie Schokolade: Man kann zwar nicht von ihnen leben, weil sie nicht nahrhaft sind, doch sie versüßen das Dasein. (Janin Weger)

Lavendelcreme

125g Mascarpone
5 EL Honig
2 EL Lavendelblüten
350g Natur Joghurt
200g Sahne

  • Mascarpone glatt rühren (sonst gibt’s Klumpen)
  • Honig, Lavendel und Joghurt dazu geben und verrühren
  • Sahne steif schlagen und unter die Creme heben
  • Die Creme etwas stehen lassen, dass sie fester wird
  • Die Creme auf die Schokocreme streichen und den Kuchen kühl stellen. (Über Nacht wäre super, den dann ist die Creme schön fest geworden und der Lavendel hat gut durchgezogen und ist nicht mehr trocken.)

Ein ganz klein wenig Süßes kann viel Bitteres verschwinden lassen. (Francesco Petrarca)

Fertig ist der leckere Schokoladenkuchen mit Lavendelcreme.

Lasst es euch schmecken und nicht vergessen…

bitte erst probieren, dann meckern 😉

Nichts weckt Begehren so stark wie ein Stück Schokolade, das du nicht haben kannst. (Nina Sandmann)

Quellen: http://eatsmarter.de/lexikon/warenkunde/lavendel, http://www.lavendel.net/rezepte/lavendel-in-der-kueche/, http://www.essen-und-trinken.de/lavendel/wissenswertes-ueber-lavendel-1004792.html?eid=1004806

3 Kommentare Gib deinen ab

  1. Angi´s Kitchen sagt:

    Das sieht superlecker aus! Und ist auch mal was anderes; ich hätte am liebsten gleich reingebissen. LG

    Gefällt mir

    1. Jasmin sagt:

      Vielen lieben Dank… dass freut mich 🙂
      LG Jasmin

      Gefällt 2 Personen

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