Türchen Nr. 3: Glutenfreies Apfelbrot

Herzlich Willkommen bei meinem 3. Türchen meines Adventskalenders. Schön, dass du vorbeischaust.

Im 3. Türchen lautet das Motto “Freude schenken“.

Herrlich… dieser Duft der aus dem Backofen strömt. Frisch gebackenes Apfelbrot. Was kann man sich zur Vorweihnachtszeit mehr wünschen.

Meine Oma hat Apfelbrot geliebt. Vor allem mit Butter und etwas Honig drauf gestrichen. Da es ohne Probleme länger haltbar ist und nach paar Tagen sogar besser schmeckt wie frisch gebacken, da die Zutaten dann durchgezogen haben, hat meine Oma ihren Apfelbrot Vorrat immer so eingeteilt, dass es ihr auf jeden Fall bis Weihnachten reichte.

Der Enkelbonus

Für mich machte sie eine Ausnahme. Wenn ich vorbei kam, bekam ich auch immer ein Stückchen ihres leckeren Apfelbrotes ab. Aber sie achtete immer darauf, dass ich nicht zu viel davon ass. Es sollte ihr ja auch ja bis Weihnachten reichen.

Das motivierte mich selbst Apfelbrot zu backen. Denn das was meine Oma mir von ihrem entbehrte war über die Vorweihnachtszeit einfach zu wenig für mich. Denn ich selber liebe Apfelbrot.

In der Vorweihnachtszeit ist ein leckeres und fruchtiges Apfelbrot bei uns seitdem nicht mehr wegzudenken. Mit vielen saftigen Äpfeln, Nüssen, Rosinen, Rum und Weihnachtsgewürzen ist es was ganz Besonderes. Ich backe jedes Jahr eins. Mittlerweile backe ich meist vier oder mehr.

Restlos weggefuttert

Es begann damit, das eines Tages mein Freund Apfelbrot mit zur Arbeit nahm. Das Apfelbrot kam so gut an, dass ich nun für seinen Arbeitskollegen immer eins mit backe. Nach einer langen Nachtschicht nahm der Arbeitskollege das Apfelbrot mit Nachhause und freute sich schon darauf später in aller Ruhe ein Stückchen zu geniessen. Als er aber nachdem er geschlafen hatte so um die Nachmittagszeit ein Stückchen des Apfelbrotes essen wollte, war kein einziger Krümel mehr zu finden. Seine Frau und seine zwei Söhne hatten es entdeckt und sie fanden es so lecker, dass sie es ratzeputz aufgegessen hatten. Seitdem backe ich für ihn immer 2 Stück. So legt er eins seiner Frau und seinen Söhnen hin und das andere versteckt er für sich.

Wenn Gluten Probleme machen

Mittlerweile backe ich aber nicht nur für den Arbeitskollegen und für uns, sondern auch für meine Mutter und meiner Schwiegermutter. Meine Schwiegermutter hat eine Zöliakie… also eine Glutenunverträglichkeit. Sie liebt Apfelbrot über alles, kann es aber durch ihre glutenunverträglichkeit nicht essen und findet auch keins für sich, wo ihr auch noch schmeckt. Weil sie aber gehört hat das mein Apfelbrot so lecker sein soll, hat sie mich gefragt, ob ich ihr nicht eins backe könnte. Gesagt, getan.

Ich habe am Anfang etwas herum experimentieren müssen, aber hier hab ich das leckerste glutenfreie Apfelbrot das meine Schwiegermutter je gegessen hat. Ihr schmeckt es richtig lecker und es sei auch total saftig. Sie freut sich jedes Jahr aufs neue wenn ich ihr eins backe.

Nun wisst ihr auch warum es auf meinem Blog eine Rubrik mit Glutenfreien Rezepten gibt. Wegen meiner Schwiegermutter.

Solltet ihr nun Lust bekommen haben dieses lecker, fruchtig und saftige Apfelbrot selbst einmal geniessen zu wollen, hab ich hier das Rezept für euch. Solltet ihr keine Glutenunverträglichkeit haben, hab ich hier für euch mein Rezept -> Bärchen Apfelbrot

750g Äpfel, geschält und entkernt
200g Zucker

  • Die geschälten und entkernten Äpfel in kleine Stücke schneiden und mit dem Zucker mischen.
  • 4- 6h oder über Nacht zugedeckt ziehen lassen.

500g Glutenfreies Mehl
1,5 Päckchen glutenfreies Backpulver
250g Rosinen
200g ganze Haselnüsse

100ml Apfelsaft
2EL Rum
1EL gehäufter Kakao
1TL Zimt
0,25TL Nelkenpulver oder Weihnachtsgewürz

  • Am nächsten Tag alle Zutaten zu den durchgezogenen Äpfeln abwiegen und durchkneten.
  • Dann 30 min. stehen lassen… so dass das Backpulver treiben kann.
  • Den Teig in eine große Kastenform füllen.
  • Bei 170°C etwa 60min backen.
  • Das Apfelbrot vollständig auskühlen lassen.
  • Dann in Frischhaltefolie wickeln oder in einer Tupperdose verschließen und an einem trockenen kühlen Ort durchziehen lassen. So kann man es längere Zeit aufbewahren… damit es nicht austrocknet, schön durchziehen kann und saftig bleibt.

„Je mehr Freude wir anderen Menschen machen, desto mehr Freude kehrt ins eigene Herz zurück.“

Viel Freude beim Nachbacken und geniessen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..