Alaaf, Helau, Narri Narro… der Krapfen Kuchen is nu do ;)

Fasnacht, Karneval, Fasnet oder Fasching… wie es auch immer oder sonst wo heißen mag… ist im vollem Gange. Jeder Jecke hält es nun nicht mehr länger auf dem Sofa. Die Narren haben Hochsaison. Verrückte Kostüme, Krapfen (auch Berliner oder Pfannkuchen genannt), Apfelküchle, Quarkbällchen, Karnevalsumzüge, Konfetti und unzählige Tüten voller Bonbons und süßem Zeugs. Feucht- Fröhlich geht es zu in der fünften Jahreszeit.

Eine jahrhundertealte Sitte an Fasnacht ist die Zubereitung von Krapfen und Schmalzgebäck. Die fetthaltigen Krapfen gab es früher nur an Fasnacht. Klöster und Stadtverwaltungen verteilten die Krapfen an die Menschen, die sich so richtig an denen satt essen konnten.

Dieser Brauch führt bis ins Mittelalter zurück. Am „fetten“ oder „schmutzigen“ Donnerstag wurde das letzte Mal vor Beginn der Fastenzeit geschlachtet. Damit das gewonnene Fett nicht verdarb, kochten die Menschen besonders fetthaltige Mahlzeiten oder nutzten das Fett für die Zubereitung von Gebäck… Fettgebäck.

Auch heute noch werden Unmengen von Krapfen gegessen. Das frittierte Gebäck aus Hefeteig wird mit den unterschiedlichsten Füllungen und Garnierungen angeboten z.B. Traditionell mit Marmelade oder mit Vanille-Sahne, Schokopudding, Nougat, Eierlikör-Sahne, Vanillepudding, Karamel-Sahne, Pflaumenmus, Schwarzwälder-Kirsch,… es bleiben keine Wünsche offen… da ist doch für jeden etwas leckeres dabei 😉

Aber nun genug von leckeren Krapfen geplaudert… hier kommt mein süßer Krapfen Kuchen für euch.

Der Krapfen Kuchen… für 12 kleine Krapfen

375g Mehl
30g frische Hefe
200ml lauwarme Milch
1 Prise Salz
75g weiche Butter

  • Mehl in eine Schüssel geben. Eine Vertiefung in der Mitte des Mehles drücken und die Hefe dort hineinbröckeln.
  • Danach 75ml lauwarme Milch und 1TL Zucker über die Hefe geben. Mehl vom Rand nehmen und über die Hefe/Milch geben.
  • Alles 10min an einem warmen Ort gehen lassen.

 

  • Dann die restliche Milch, den restlichen Zucker, Salz und 50g weiche Butter zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig schlagen, bis er Blasen wirft, zäh und trocken ist, sich vom Schüsselrand löst und nicht mehr an der Schüssel klebt.
  • Teig zugedeckt nochmals 45min gehen lassen. Er soll dabei sein Volumen verdoppeln.
  • Den gesamten Hefeteig abwiegen. Das waren bei mir 700g. Das Gewicht vom Hefeteig durch 12 Stück teilen. Bei mir kam 58,333333g raus. So habe ich alle Teiglinge mit 58g abgewogen. So sind alle Teiglinge gleich groß.
  • Die Teiglinge zu Kugeln formen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und zugedeckt weitere 20-30min gehen lassen.
  • Backofen auf 175°C vorheizen.
  • Übrige Butter schmelzen und die Teiglinge damit bestreichen.
  • Die Krapfen im Ofen etwa 30 min backen.
  • Kuchen abkühlen lassen.

 

60g Konfitüre (z.B. Himbeere, Erdbeere)

  • Entweder die Marmelade in einen Spritzbeutel mit Fülltülle geben, seitlich in jeden Krapfen stechen und mit etwas Marmelade füllen.

ODER

  • Die Krapfen in der Mitte mit einem Messer von einer Seite etwas aufschneiden und mit Marmelade bestreichen.

 

50g Puderzucker
1,5 EL Zitronensaft
Zucker- oder Schokostreusel/ Deko Konfetti

  • Puderzucker mit Zitronensaft verrühren. Die Zuckerglasur sollte nicht zu dünnflüssig sein.
  • Jeden zweiten Krapfen mit Zuckerguss bestreichen und Dekor Konfetti oder Zuckerstreusel drüber streuen.
  • Übrige Krapfen mit Puderzucker bestäuben.

Hefegebäcke schmecken frisch am allerbesten. Nach dem Backen entfalten sich die ganzen Aromastoffe, die man deutlich riecht und schmeckt. Hefegebäcke haben eine besonders großporige Oberfläche an der Krume. Über diese große Oberfläche können alle Geruchs-/ Aromastoffe sowie das Wasser sehr schnell an die Luft abgegeben werden.

Bei warmen Gebäck werden die Aromastoffe sehr schnell von der Luft aufgenommen. Daher riechen ofenfrische Gebäcke besonders intensive. Nach wenigen Stunden sind viele Aromastoffe verflogen und die Krume wird durch den Verlust des Wassers trocken und hart. Daher am Besten immer frisch genießen 😉

Fertig ist der Krapfen Kuchen. Lasst euch schmecken und treibst nicht zu Bunt

auf der Fasnacht 😉

 

Quelle: https://erv-blog.de/laendertipps/karneval

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