Wie macht man eigentlich… Maronenpüree ganz einfach selber?

Für mein Maronimousse das ich machen möchte, brauche ich zuerst einmal Maronipüree. Aber woher bekomme ich sowas?

Ich habe in allen kleinen und großen Geschäften geschaut, ob ich vielleicht fertiges Maronipüree zu kaufen finde. Aber das einzige was ich gefunden habe sind geschälte, vorgekochte und verzehrfertige Maronen. Wenigstens etwas und immer noch besser als Maronen selber kochen und schälen zu müssen 🙂 Und so macht man Maronipüree selber:

200g Wasser

75g Zucker

Vanille

2 EL Kirschwasser

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Alles in einen Topf geben und einkochen.

200g verzehrfertige Maronen in einen hohen Behälter geben.

Das Zuckerwasser noch heiß zu den Maronen geben und alles zusammen pürieren.

Solange bis das Püree weich & streichfähig geworden ist und sich keine Maronistückchen mehr finden lassen.

Diese Rezept ergibt etwa 300- 350g Maronipüree.

Fertig… So leicht und einfach herzustellen 🙂

 

Wusstet ihr, dass man aus Esskastanien sehr viel machen kann.  Wir kennen ja vorallem die gerösteten Kastanien von den Weihnachtsmärkten. Aber in Frankreich werden zum Beispiel ganze geschälte Kastanien zum Kochen im Haushalt verwendet. Sie dienen häufig als Beilage für z.B. Huhn, Truthahn, Schwein, Gans, Hase oder werden zum Füllen verwendet. In Frankreich und Italien wird aus Kastanien Likör hergestellt, auf Korsika und in der Schweiz Bier.

Aus Kastanien kann man z.B. Marrons Glacés (glasierte Maroni), Maroni in Alkohol, Maronenkrem/- püree, Mehl, Flocken ( z.B. in Frühstücksmüsli), als Salatzutat, Vermicelles (Süßspeise aus der Schweiz), Mousse, Soufflé, Creme und Eiscreme, Castagnacci (Kastanienbrot), Necci (Pfannkuchen), Pudding und Ballotte (Kastanien in Fenchelwasser gekocht) herstellen.

Kastanien sind glutenfrei. Das Mehl kann daher von Zöliakie Patienten (Glutenunverträglichkeit) als Getreideersatz verwendet werden. Man kann es zu Gnocchi, Pasta, Brot, Polenta und Gebäck verarbeiten. Auch Kuchen und andere süße Leckereien lassen sich damit herstellen.

Na, hättet ihr gedacht, dass man so viel aus Esskastanien machen kann?  🙂

 

Quelle: Wikipedia

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